Präsidiale Bauherrn

Seit bundesweit bekannt ist, welches Bauherrn Kind in Burgwedel steht, mache ich mir darüber Gedanken, welch Geistes Kind das Heim des ersten Repräsentanten der BRD hervorgebracht hat. Als Architekt interssieren weniger die Umstände der Finanzierung und auch nicht die der Ferienunterbringung, sondern wer baut so ein Haus und fühle ich mich dabei repräsentiert.   

 

Ansicht Haus Wulff Burgwedel

Ansicht Haus Wulff Burgwedel

Dabei denke ich an die Bemühungen der Bauministerien, Obersten Baubehörden und Denkmalschutzämter den Bauherrn Stil und Klasse zu vermitteln um in der bundesweiten Landschaft keine Schandflecken und Bausünden zu hinterlassen.

So stünden dem präsidialen Bauherrnpaar ein Heer von Fachberatern zur Verfügung die es zu steuern wüssten, dass ein anderes Ergebnis als das in Burgwedel herauskommt.

So ehrenvoll es wäre, für Präsidenten zu bauen – hier ehrte der Verzicht auf Beauftragung.  

Die taz hat das Thema aufgegriffen und die Bauwelt 3.12 hat es fachlich nochmal überarbeitet. So darf auch das Architekturforum Augsburg für die Verbreitung in der Region sorgen – ohne politisch zu werden.

V. Schafitel

1 Kommentar

  1. robertpfeiler sagt:

    Entscheidende Argumente zur Wahl der Fassadengestaltung: „Herr Wulff, wir empfehlen ihnen Klinker!!! Da brauchen Sie nie wieder einen Maler und können die Wände mit dem Hochdruckreiniger säubern!!!“

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