Architekturfilm & Jazz (10)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Architekturfilm und Jazz“ im Thalia Kino am Obstmarkt in Augsburg, zeigen wir am Montag den 03. Dezember 2012 – 19:00 eine Filmauswahl über den wohl berühmtesten Architekten der Moderne Le Corbusier (Eintritt 5 €) Der Hauptfilm zeigt die indische Le Corbusier-Stadt Chandigarh. Ab 20:30 Live-Jazz mit „Appearing Nightly“ im Thalia-Kaffeehaus bei gutem Essen, guten Gesprächen und freiem Eintritt! (Sponsor: für diese Veranstaltung suchen wir noch .?).

 

Le Corbusier heißt mit richtigem Namen Charles-Édouard Jeanneret-Gris (6.Okt. 1887) war ein schweizerisch-französischer Architekt, Maler, Bildhauer und Möbeldesigner.

Mit der Herausgabe der Zeitschrift „L’Esprit Nouveau“ 1919, in der er seine Konzeption einer modernen Architektur darlegt, signiert er zum ersten Mal Artikel mit dem Pseudonym Le Corbusier. Zu dieser Zeit vollzieht sich der Wandel vom „Handwerker“ Jeanneret zum „Architekten der modernen Bewegung“ Le Corbusier.

Er ertrank 1965 mit 78 Jahren, als er beim Baden im Meer einen Herzschlag erlitt.

Le Corbusier war einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jh.

Le Corbusier definiert Architektur als „kluges, korrektes und herrliches Spiel vereinter Körper im Licht“. 

 

modulor1

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Er vereinigt in seinen Bauten die Gestaltungsweise des Funktionalismus mit prognostischem Denken, ohne die Architektur als Kunst zu vernachlässigen.

Zwischen 1907 und 1911 führen ihn Studienreisen nach Italien, Wien, Budapest, Rumänien, Türkei und Griechenland.

1943 schafft Le Corbusier eine neue Maßeinheit, Modulor, die dem menschlichen Maßstab angepaßt ist und die in Architektur und Technik universell anwendbar sein soll.

 

1922 gründete Le Corbusier mit seinem Vetter Pierre Jeanneret ein Architekturbüro in Paris

Ab 1929 ist er als Städteplaner in der ganzen Welt tätig, geht auf Südamerikareise und hält dort Vorträge über Architektur.

In São Paulo hatte er Josephine Baker auftreten sehen und folgte ihr an Bord des Schiffes Giulio Cesare. Sie sang in der Kabine von Le Corbusier, der sie nackt zeichnete. Er forderte daraufhin neue Bauten aus dem Geiste ihres Tanzes. Aufgrund dieser Begegnung entwarf er die „Villa Savoye“.  

 

Villa Savoye

Villa Savoye

 

Im Herbstsalon stellten er, Pierre Jeanneret und die Designerin Charlotte Perriand gemeinsame Möbelentwürfe aus. Diese werden als bis heute hergestellt Das markanteste und bekannteste Modell ist vermutlich die Chaiselongue LC4.

 

Chaiselongue LC4.

Chaiselongue LC4.

 

1933 war er federführend an der Verabschiedung der Charta von Athen beteiligt. 1935 reiste er auf Einladung des Museum of Modern Art zum ersten Mal in die USA

In den 1940-er Jahren praktizierte er eine gewagte Nähe zu Faschisten wie Sozialisten.

1950-1954 baute er eines seiner berühmtesten Gebäude die Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut in Ronchamps 

 

Notre-Dame-du-Haut in Ronchamps

Notre-Dame-du-Haut in Ronchamps

 

 Ab ca. 20:30 spielt „Appearing Nightly“ mit Andrea Bartsch im Thalia Kaffeehaus (Eintritt frei!) 

 

Appearing Nightly

Appearing Nightly

 

Cynthia Byrne – Gesang, Andrea Bartsch – Gitarre, Hubert Schneider – Kontrabass,  Sascha Larch – Schlagzeug

Das Augsburger Quartett „Appearing Nightly“ interpretiert Klassiker des Jazzrepertoires: Von Miles Davis‘ All Blues, Dizzy Gillespies Night in Tunisia bis Chick Coreas Spain, Balladen von Thelonius Monk, Victor Young, Rogers & Hart.

Instrumentale Trio-Nummern von Wayne Shorter, Joe Henderson und Wes Montgomery runden das Programm ab. Eine besondere Leidenschaft der Rhythmusgruppe gilt der ‚Música Popular Brasileira‘, den Bossa Novas und Sambas Dorival Caymmis, Carlos Lyras und natürlich Tom Jobims.

Plakat zu Architekturfilm und Jazz im Thalia

Plakat zu Architekturfilm und Jazz im Thalia

 

Volker Schafitel, Architekt

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