architekturfilm & jazz (14)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Architekturfilm und Jazz“ im Thalia Kino am Obstmarkt in Augsburg, zeigen wir am Montag den 01. April 2013 – 19:00 den Film „max bill – das absolute augenmass“ von Erich Schmid – (Eintritt 5 €) über den Bauhausschüler, Künstler Architekten, Rektor und Erbauer der Hoschschule für Gestaltung Ulm. Ab 20:30 gibt es Live-Jazz mit „Dietmar Liehr, John Paiva und Tricia Leonhard „im Thalia Kaffeehaus bei gutem Essen, guten Gesprächen und freiem Eintritt!

Max Bill, geboren 1908 in Winterthur, studiert am Bauhaus in Dessau unter Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee und anderen.

1929 zieht er nach Zürich, wo er als Architekt, Maler, Grafiker und Plastiker, später auch als Produktgestalter tätig ist. Von 1932-36 ist Max Bill Mitglied der Pariser Künstlergruppe – Bekanntschaft mit Piet Mondrian – und formuliert 1936 die „Prinzipien der Konkreten Kunst“.
1937 arbeitet er an einer Monographie über Le Corbusier und tritt der „Allianz“ Vereinigung moderner Schweizer Künstler bei.

Hochschule für Gestaltung in Ulm, Architekt und Rektor Max Bill

Hochschule für Gestaltung in Ulm, Architekt und Rektor Max Bill

1944 gründet Bill die Zeitschrift „abstrakt konkret“ und erhält einen Lehrauftrag für Formlehre an der Kunstgewerbeschule Zürich. Als geistiger Urheber und Architekt der Hochschule für Gestaltung in Ulm, zudem seit 1952 als Rektor und Leiter der Abteilungen Architektur und Produktform, versucht Bill die Tradition des Dessauer Bauhauses fortzusetzen.

Er war Teilnehmer der documenta 1(1955), der documenta II(1959), und auch der documenta III im Jahr 1964 in Kassel. 1967-1974 Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Hamburg

Bill ist als Schüler des Bauhauses durch seine theoretischen Veröffentlichungen einer der wichtigsten Vordenker modern-konkreter Kunst im Nachkriegseuropa.

Am 9. Dezember 1994 brach er auf dem Berliner Flughafen Tegel tot zusammen. Seine Witwe wollte die Urne gemäß einem Wunsch von Max Bill in der von ihm entworfenen Pavillon-Skulptur in Zürich beisetzen. Als die Stadt dies ablehnte, exhumierte sie die Urne und verstreute die Asche an der Skulptur.

Ab ca. 20:30 Live-Jazz mit TRICIA LEONARD – JOHN PAIVA – DIETMAR  im Thalia Kaffeehaus (Eintritt frei!)

Die englische Sängerin Tricia Leonard und der Amerikaner John Paiva sind seit vielen Jahren feste Größen in der Münchner Jazz-Szene und weit darüber hinaus. Für den Auftritt im Thalia wird das eingespielte Duo durch den Augsburger Gitarristen Dietmar Liehr zum Trio erweitert.

„Endlich eine klare, reine Stimme die Jazz Texte richtig artikulieren lässt.“ (Süddeutsche Zeitung) 

Nächste Filme: 6. Mai 2013 – Renzo Piano – Piece by Piece – 3. Juni 2013 – Der Architekt I.M.Pei – Learning from the light 1. Juli 2013 – Wie viel wiegt Ihr Gebäude Norman Forster

Wir danken dem TAS (Treffpunkt Architektur Schwaben) für das Sponsoring dieser Veranstaltung

Volker Schafitel, Architekt

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