Die Tage sind gezählt! Wo andernorts verfallene innerstädtische Industriebrachen neu aufgerichtet und einem Kultur-Wohn-Büronutzungsmix zugeführt werden, räumt Augsburg seine Industriegeschichte ab und ersetzt diese mit banaler Bauträgerei - Plattfuß statt kultureller Fußabdruck! Startschuss dazu war ein unsensibler Bebauungsplan, der z.B. Spazierwege mitten durch den gewaltigen Industrieschlot festlegt. Hierzu ging ein Brief von Dr. B. Dornach (Unimarketing) an das Architekturforum
Der Abriss einer der mächtigsten Kamine mitten in der Stadt, auf dem Gelände der Hasenbrauerei, ist wie erwartet für Herbst 2011 angekündigt. Der kleinere “Bruder” bei der goldenen Gans wurde vor einigen Tagen abgebrochen. Kompletten Beitrag lesen »
Nackt steht sie da. Das könnte gut aussehen, hätte der Architekt sie von vorneherein so konzipiert - hat er aber nicht - und deswegen sieht das nicht gut aus! So steht, an der exponierten südlichen Stadtzufahrt eine Unterkonstruktion mit primitiven Rohrquerstreben als Aussteifung die nach “Verkleidung” schreit. Sie wird sich heißer schreien, wie die Fans im Inneren, vorrausgesetzt der FCA schießt Tore, weil der Stadtrat heute die ”Unvollendete” besiegelt aus Angst vor den Fans!
Auf ihrem Weg nach Pferrsee soll die Augsburger Tram in Zukunft tief in den Untergrund fahren - so stellen sich das die Stadtwerke Augsburg vor. Schon in der Halderstraße, auf Höhe der Hausnummer 18 (ehem. Fröschl) taucht sie ab (6% Gefälle), bis sie 12 Meter unter dem Bahnhof in die neue Haltestelle einfährt. Danach gehts wieder nach oben, wo sie an der Rosenaustraße wieder aus dem Tunnel kommt. Das ganze kostet viel Geld und hat viele Tücken!
lautet das Motto der diesjährigen Investmentgespräche der regionalen Wirtschaftsförderung A³ am 6.5.2011. Das Interesse am Textilviertel ist geweckt. Gute Architektur ist gefragt. ma
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Am 07.April 2011 ging der Planungsauftrag für die Fußgängerzone an g2-Landschaftsarchitekten. Die Arbeit machte im entsprechenden Wettbewerb den 1.Preis, wurde aber von der Jury teilweise so bewertet, als würde sie ausscheiden. Hier ein fachlicher “Dialog” zwischen der Jurybewertung und meiner persönlichen Bewertung:
„Im zweiten Anlauf soll alles besser werden” schreibt die AZ am 18.März 2011 und die DAZ versucht den Frontalangriff auf die Theaterleitung mit einem Interview am 18.03.2011 des SPD-Mannes und Juristen Kiefer zu untermauern. Wer aber die Diskussionen im Bauausschuss am 17.März aufmerksam verfolgt hat kommt zu dem Schluss, dass alles noch viel schlimmer kommen könnte.
Die westliche Entlastungsstraße ist ein Relikt aus den 70-ern, als noch geplant war, die Nordtangente über die Von Buz - Holzbach -Ackermannstraße - Rangierbahnof - Gögginger-Straße - Eichleitnerstraße - mit der B17 zu verbinden. Ursprünglich sollte eine Verbindung unter der Gögginger Brücke mit der Schleifenstraße erfolgen. Dieser Plan wurde nie realisiert. Nun soll aber das Teilstück Rosenauentlastungsstraße gebaut werden!


